Geschrieben von
Olaf am Samstag, 31. Januar 2009

Eine eingeschränkte Waschbarkeit macht die Fleckentfernung nicht leichter: Foto: Oliver Blondeau
Es ist gibt eine Art von Flecken, die können ein Oberhemd oder T-Shirt so richtig verderben. Das sind Flecken, die durch bestimmte chemische Substanzen hervorgerufen werden – und die bisweilen eine Menge Kopfzerbrechen bereiten können. Leider hat die Geschichte mit diesen Verschmutzungen im Oberhemd oft kein Happy End, denn in vielen Fällen ist die Entfernung einfach aussichtslos.
Da chemische Substanzen oft sehr aggressiv sind, können sie in den Geweben die Farbstoffe oder sogar die Gewebestruktur zerstören. Das Oberhemd ist dann komplett hinüber.
Solche Substanzen finden sich etwa in Medikamenten und Salben, zum Beispiel in Mittel gegen Hautausschlag. Säuren und Laugen, die nicht nur das Oberhemd verfärben, sondern sogar im schlimmsten Fall das Gewebe angreifen oder zerstören, sind in vielen Haushalts-, Sanitär- und Spezialreinigern enthalten. Beim Umgang mit solchen Substanzen sollte also immer Vorsicht oberstes Gebot sein.
Bleichmittel oder Schimmelentferner, die zur Reinigung von Geweben und Oberflächen eingesetzt werden, können Farbveränderungen verursachen, die fast nie rückgängig zu machen sind. Auch Düngepräparate, Pflanzenschutzmittel oder Desinfektionsmittel können farbige Gewebe angreifen und entfärben. Also besser nicht im Oberhemd „mal eben“ die Blumen mit Dünger begießen, sondern besser Haushaltskleidung anziehen.
Wenn das Oberhemd oder T-Shirt mit solchen ätzenden Substanzen in Berührung gekommen ist, hilft nur noch sofort viel Wasser über den Fleck laufen zu lassen und darauf hoffen, dass das Gewebe noch nicht zerstört ist. Vor allem ist hier Tempo angesagt – denn es dauert oft nur wenige Minuten, bis eine solche Substanz das Gewebe angreift. Was die ganze Sache noch erschwert, ist der Umstand, dass sich hochwertige Stoffe oft nur eingeschränkt waschen lassen. Also noch mal der Hinweis: Nicht in Top-Kleidung mit Putzmitteln, Düngern & Co. hantieren.