
Jeanshose plus Jeanshemd – beides zusammen sieht nicht wirklich prickelnd aus. Foto: Pamela Moore - iStockphoto
Weideland so weit das Auge blickt, riesige Rinderherden grasen in der Prärie und mittendrin ein paar unerschrockene Cowboys auf ihren Pferden, die mit Geschick und Lasso versuchen, ein wenig Ordnung in den chaotischen Viehhaufen zu bekommen. Neben ihrem obligatorischen Cowboy-Hut, Lederstiefeln und Jeanshose gehört auch das klassische Jeanshemd zum Outfit der Viehtreiber. Auch hierzulande hat diese Art des Herrenhemdes nicht von seinem Flair verloren und zählt nach wie vor zu einem Muss in einem Kleiderschrank.
Doch Jeansstoff von oben bis unten kann manchmal auch ein wenig zu viel des Guten sein. So kann schnell ein etwas verächtlicher Eindruck entstehen, wenn zur Jeanshose ein Jeanshemd und schlimmstenfalls noch eine Jeansjacke getragen werden. „Jeans sollte im Outfit als Einzelteil eingesetzt werden”, empfiehlt der Münchner Stilberater Georg Stiels. Der Lifestyle-Experte in Sache Mode muss es wissen. Demnach sollte der Jeansstoff zumindest auf einzelne Körperpartien begrenzt werden. „Also entweder Herrenhemd aus Jeans oder Hose“, so Stiels. Denn der komplette Denim-Look wirke immer etwas plump und lasse Außenstehende beispielsweise an Cowboys und Bauarbeiter denken. Das müsse aber nichts Schlechtes sein, sondern wirke bei manchen Anlässen leider etwas deplatziert.
Laut Georg Stiehls gebe es für Frauen zum Beispiel Hosenanzüge aus Jeansstoff. Dabei müssten Material und Waschung absolut identisch sein. Aber sobald die Waschungen unterschiedlich seien, der Jeansstoff zerstört, gebürstet, gesprayt oder bestickt ist, sollten die Jeanshose, das Jeanshemd und die Jeansjacke als Einzelstücke betrachtet und nur allein getragen werden. Am besten ist tatsächlich, das Herrenhemd aus Jeans ganz für sich allein zu tragen.


Aktuelle Herrenmode für den Frühling und Sommer finden Sie auf Shopzilla. Suchen Sie jetzt nach Herrenmäntel, 
Kommentar hinterlassen